Unsere waffenlose Form der Kampfkunst
                     

        

            Unsere Kunst der Selbstverteidigung basiert auf den Techniken des Wing Tsun bzw. Wing Chun Kung Fu. Darüber hinaus addieren wir alle Techniken aus weiteren Kampfstilen, die in Ihrer Wirkung effektiv sind und zu unserer Theorie passen.

Biao-Zhi teilt sich in viele Lernbereiche, die von den Grundtechniken bis zu den Techniken der Fortgeschrittenen, vom Pak-Sao- Fauststoß- Prinzip bis zum vollendeten Chi-Sao.

 

Die Grundtechniken des ursprünglichen Wing Tsun sind die Basis unserer Kampfkunst.

 

Wir lernen einen bestimmten Stand, aus dem heraus Wendungen, Schritte und Angriffe ausgeführt werden. Aus dem Stand heraus bauen wir die Körperspannung auf, durch die wir stabil stehen und (schnell-) kraftvoll vorschnellen können. Wir lernen, mit dem Stand unseren Körper in zwei Hälften geteilt bewegen zu können, Unterkörper von den Füßen bis zur Hüfte und Oberkörper von der Hüfte bis zum Scheitel.

 

Dann studieren wir betimmte Formen (Bewegungsabläufe, die unsere Grundtechniken beinhalten). Wir lernen in unserem Standardstand die Grundtechniken, wir erweitern in der zweiten Form diese Techniken um Wendungen und Schritte. In einer dritten Form bilden wir unsere Kampftechniken zu weichen und gefühlt kontrollierten Bewegungen aus.

 

Wir lernen in Formen des Sparrings, miteinander zu kämpfen, den Gegner zu verstehen und ein gesundes Maß an Aggressivität und Gewalt einzubringen. Wir lernen, Kampfsituationen einzuschätzen. Wir wollen erreichen, dass unsere Vereinsmitglieder sich verteidigen können und im Ganzen die Verhältnismäßigkeit der Mittel beachten. Wir wollen keine Prügler, sondern Techniker, die mit Verstand an die Situationen herangehen.

 

Hier ein kleiner Einblick in unsere Lehrinhalte:

 

I - Pak-Sao-Fauststoß (Prinzip der schlagenden Arme)   

 

 

Das Pak-Sao- Fauststoß- Sparring ist die erste Form unseres Sparrings. Schüler, die noch nicht in die Techniken des Chi-Sao eingewiesen sind, führen Kampfsituationen in dieser Stufe durch.

 

Der Pak-Sao ist eine Abwehrbewegung und die Fauststöße können als einzelne oder als sogenannte Kettenfauststöße ausgeführt werden. In dem Pak- Sao-Fauststoß-Video (Kindertraining) ist eine kleine Serie an Pak- Sao und Fauststößen (Pak- Sao- Fauststoß- Sparring) mit einer Angriffsvariante zu sehen.

 

Pak-Sao-Fauststoß (Film)

 

 

II - Chi-Sao (Klebende Hände):

 

Das Chi- Sao- Training: Chi-Sao als Trainingseinheit ist das Herzstück der Biao-zhi Selbstbehauptung durch Verteidigung. Es beschreibt unsere Form und Techniken des Nahkampfes. In langen Trainingseinheiten werden einzelne Techniken geübt und angewandt. Teilweise werden nur ein Angriff und eine Abwehr je Trainingseinheit vertieft und anschließend oft wiederholt. Das Chi-Sao verfolgt das Ziel, das körperliche Gefühl für die Aktionen des Kampfpartners und die Fertigkeit zu entwickeln, daraus Ansatzpunkte für eigene Aktionen zu finden. Darüber hinaus dient es auch als konstantes Ausdauer- und Krafttraining (isometrisches Krafttraining).

 

Das Training wird durch Sparringseinheiten vertieft und realistischer gestaltet. Sparring ist die Vereinigung von Lehre und Anwendung. Die erzeugten Kampfsituationen sollen sich so nah wie möglich und für die jeweilige Sparringsstufe nötig an der Realität entlang bewegen.  

 

Chi-Sao (Poon-Sao / Film) 

 

 

 

 

Das leichte Chi-Sao- Sparring: In dieser Trainingseinheit (die zweite Form des Sparrings) wird dem Schüler wiederholt die Möglichkeit gegeben, die gelernten Techniken in einer Kampfsituation zu proben und anzuwenden.  

 

Schwerpunkt hierbei ist das Training der Grundtechniken:

-        sicherer Stand

-        kontrollierte Vorwärts-, Seitwärts und Rückwärtsbewegungen

         (zurück bewegen wir uns nur, wenn es keine Alternative gibt!!!)

-        flüssige und fließende Bewegungen

-        Kontrolle der eigenen Bewegungen in Angriffs- und Verteidigungssituationen

         (keine Hektik!)

-        Kontrolle der Bewegungen des Kampfpartners

-        Ablassen von der optischen Reaktion auf Bewegungen

         (in der Natur basiert die Reaktion auf optische Reize)

         und Vertiefung des gefühlten Reagierens.

 

Während des Trainings wird auf Fehler und Probleme eingegangen. Fragen werden beantwortet. Oft ergeben sich in dem leichten Chi-Sao-Sparring Fragen zu einzelnen Bewegungen oder sogar zu der Anatomie des Schülers, die geklärt werden müssen. Widrigkeiten müssen optimiert oder beseitigt werden. Jeder Schüler lernt die Techniken, die gemäß seiner körperlichen Situation optimal sind. Chi-Sao muss individuell erlernt werden. Hierzu gibt es kein Schema F, keine überall anzuwendende Vorlage.

 

leichtes Sparring (Film)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schnelles Sparring: Diese Trainingseinheit beschreibt die dritte Sparrings-Stufe. Sie beruht nicht mehr nur auf Chi- Sao, sondern vereint den Distanzkampf mit dem Nahkampf. Das Chi-Sao bildet hier die Brücke zwischen den einzelnen Distanzen. Hier werden schnelle Aktionen und Reaktionen trainiert. Die erzeugte Situation entspricht weitestgehend der Realität, mit Ausnahme der Tatsache, dass wir keinen Vollkontakt im ursprünglichen Sinn betreiben. Unser Vollkontakt besteht darin, dass der Gegner getroffen werden soll, aber die Bewegungen so kontrolliert werden müssen, dass es im Idealfall nur zu Berührungen kommt. Wir tragen bei den Sparrings außer den Faustschützern (oder anderen persönlich gewünschten Schutzausrüstungen wie Mundschutz oder Tiefschutz) kein Gesichts- oder Kopfschutz, um der realen Situation einer körperlichen Auseinandersetzung so nahe wie möglich zu kommen. Trainiert man mit Schutzhelm, so kämpft man mit der unterbewussten Sicherheit, dass auch bei Treffern kein großer Schaden entsteht. Daraus resultiert ein forscheres Vorgehen unter Vernachlässigung der Techniken.

Ohne Gesichtsschutz achtet der Kämpfende besser auf sein wichtigstes und empfindlichstes Körperteil – den Kopf– und agiert und reagiert besonnener.

Der Trainer gibt dem Schüler hier wieder die Möglichkeit, sein Erlerntes anzuwenden. Nur wird das Tempo in dem Rahmen erhöht, dass keine Zeit bleibt, nachzudenken, was man als nächstes tun soll oder muss.

Die Grundtechniken werden vertieft und unter kraftvollen Angriffen und Bewegungen getestet. Es erfolgen nötige Korrekturen seitens des Trainers.

 

schnelles Sparring (Film) - wird nachgeliefert 

 

Als vierte Stufe des Sparrings gibt es dann noch das geschützte Sparring. Hierbei tragen wir Helm und sonst noch gewünschte Schutzausrüstung. Diese Form des Trainings dient der Kondition und Aggression. Der Kämpfende soll ein Bild davon bekommen, wie effektiv die Angriffe der Selbstbehauptung durch Verteidigung sind. Im einseitigen geschützten Sparring gibt es den aktiven und den passiven Part.

Als Trainingsziel können folgende gewählt werden:

 

-        erlernte Angriffstechniken mit Power ausüben

-        mit Verteidigungstechniken Powerangriffe abwehren

-        Kondition und Ausdauer

-        Abbau von Blockaden im Bereich der tatsächlichen Kampfsituation

-        Erkenntnis der Effektivität der Techniken der Biao-zhi Selbstbehauptung

         durch Verteidigung.

 

Die gelernten Techniken können in einer fünften Sparringsstufe, im Bodenkampf geübt werden. Wobei im Bodenkampf das Hauptaugenmerk auf Übungen zur Kontrolle des Gegners und Ausdauer und Kondition liegt. Der Bodenkampf ist keine anzustrebende Verteidigungstechnik für reale körperliche Auseinandersetzungen, da man am Boden liegend weiteren Angreifern nahezu ausgeliefert ist.

Bodenkampf (Film) - wird nachgeliefert 

 

 

 

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